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Die Zahl der Anleger die bei ihrer Geldanlage nicht mehr mit
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Die Zahl der Anleger die bei ihrer Geldanlage nicht mehr mit dem mager verzinsten Sparbuch zufrieden sind wächst ständig. Der Auslöser für die Suche nach profitableren Anlagealternativen ist die Sehnsucht nach finanzieller Unabhängigkeit und die zunehmende Angst um die Sicherheit der Renten. So kommen immer mehr auf die Idee an der Börse ihr Glück zu versuchen. Vor allem an diese "Börsenfrischlinge" richtet sich Schnellkurs Aktien. Dabei macht der Ratgeber seinem Namen alle Ehre. Nach einem knapp gehaltenen Vorwort geht es ohne Umschweife im Eilzugtempo auf das Börsenparkett. Was sind Aktien? Wie entsteht ein Kurs? Woher bekommt man Börseninformationen? Punkt für Punkt hakt der Autor alle für Börsenanfänger wichtigen Fragen ab. Doch der Blickwinkel wird nicht nur einseitig auf das Aktiengeschäft gerichtet. Vorgestellt werden auch Anlageprodukte wie Indexzertifikate oder Aktienanleihen mit denen der Börsianer bei cleverem Einsatz und richtiger Strategie sogar höhere Renditen als mit Aktien erzielen kann. Es ist einfach erstaunlich wie viel Wissen der Autor in dieses Taschenbuch gepackt hat. Dabei wird zum besseren Verständnis auf das in ähnlicher Fachliteratur oft anzutreffende Fachchinesisch verzichtet. So wird die an sich schwierige Materie dem Leser in einer jederzeit verständlichen Sprache serviert. Mit am wertvollsten sind die Ratschläge des Verfassers für einen gelungenen Depotaufbau. Die vorgeschlagenen Unternehmen aus den Boom-Branchen wie Internet Biotechnologie Telekommunikation und Umwelttechnologie werden ausführlich vorgestellt und verraten gute Börsenkenntnisse. Fazit: Nach der Lektüre von Schnellkurs Aktien stolpert der Börsenneuling nicht mehr unvorbereitet in das Abenteuer Börse sondern ist in der Lage viele typische Anfängerfehler von vornherein zu vermeiden. --Gerald Eckel
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Hätte jemals jemand in Deutschland den Titel "Mr. Aktie" verdient dann
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Hätte jemals jemand in Deutschland den Titel "Mr. Aktie" verdient dann André Kostolany der im vergangenen September im Alter von 93 Jahren starb: Der Finanzberater Journalist Schriftsteller und Spekulant kämpfte Zeit seines Lebens für die Geldanlage in Unternehmenspapieren. Kostolany schafft etwas was ein Heer von deutschen Bankprofis und Analysten nicht zuwege brachte nämlich das rätselhafte Geschehen auf dem Börsenparkett als charmantes Entertainment erscheinen zu lassen. Der polyglotte Weltbürger versteht es über Geld und dessen wundersame Vermehrung zu plaudern zu scherzen und zu informieren. Zweimal sei er in seinem aufregenden Leben schon pleite gewesen gesteht er in seiner unerschrockenen Neigung zur Selbstironie: "Hausse ist Champagner Mercedes und schöne Frauen Baisse ist U-Bahn ein Glas Bier und Mama." Der "Partisan des Kapitalismus" war vor allem ein Philosoph des Alltags. Aus diesem Rohstoff formt er seine Börsenweisheiten -- verlässlich wie die Meteorologie. Und sie trafen wie er behauptete zu 51 Prozent zu während 49 Prozent der Tipps daneben lagen. Von den zwei Prozent hat er glänzend gelebt. Grundsätzlich meint Kostolany dass der Einfluss der Psychologie auf die Börse nicht überschätzt werden kann glaubt sogar dass 90 Prozent der Börse aus Psychologie bestehen. Folgerichtig stellt er fest "dass an der Börse alles möglich ist -- sogar das was logisch ist" dass aber die Aktien-Kurse der Logik-AG dem Trend eher nicht folgen. Wenig lässt sich also vorhersagen Theorien und Dogmen müssen an der Börsenrealität scheitern. Und dies trotz all der Versuche die Börsengeschäfte zu systematisieren zu digitalisieren und Computerprogrammen zu überlassen -- die ja auch nur auf der Basis von Indikatoren arbeiten die von Menschenhand festgelegt und eingegeben wurden. An seinem 93. Geburtstag antwortete der große Kosto auf die Frage wie er seinen Mitmenschen im Gedächtnis bleiben möchte: "Mit angenehmen Gedanken. Sie sollen mich für einen netten Menschen gehalten haben. Meine Bücher werden mich überleben und wenn sie den nächsten Generationen nützen können wäre ich zutiefst erfreut." --Dietrich Thieden
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Sie haben eine Kapital-Lebensversicherung als Altersvorsorge abgeschlossen? Warum haben Sie eigentlich
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Sie haben eine Kapital-Lebensversicherung als Altersvorsorge abgeschlossen? Warum haben Sie eigentlich nicht in Aktien der Versicherungsgesellschaft investiert? Damit nämlich hätten Sie im Gegensatz zu den rund 7 Prozent Rendite einer Lebensversicherung (etwa bei der Allianz) in den letzten 40 Jahren im Durchschnitt 14 Prozent erzielt so schreibt Max Otte Professor an der Boston University. Das Buch von Otte öffnet dem Leser höchst interessante Langfrist-Anlage-Perspektiven und es wird -- so ist zu vermuten -- gleichzeitig auch Widerspruch hervorrufen. Denn Otte versteht es meisterhaft herkömmliche Geldanlagen und deren inhaltliche Gestaltung argumentativ zu zerpflücken und den Leser nach solchem "Brainwash" mit einer Fülle neuer Gedanken wieder in die Welt der Geldanlage zu entlassen. So gewinnt das Buch schon allein durch eine trennscharfe Analyse der Mechanismen herkömmlicher Geldanlagen etwa der Spareinlagen der Versicherungen der Gold- und Edelmetallanlage oder der festverzinslichen Wertpapiere. Ottes Credo ist Wachstum um 15 Prozent und dies ist durch geschickte Investition an Unternehmenseigentum (sprich: Aktien) eher zu erreichen als durch andere Geldanlageformen. So werden folgerichtig Investments in Aktien analysiert -- von Pennystocks bis zu Warentermingeschäften. Das große Plus dieses Buches liegt darin dass Otte Mut macht und die Finanzsinne auch im Bezug auf Risiken schärft. Seine klare Aussage: In keinem Alter ist es zu spät Vermögensbildung aktiv anzugehen und mit einem geschickten Portfolio-Mix aus Meister- Königs- und revolutionären Werten mit Nachdenken und vor allem mit Geduld gute Rendite zu erzielen. Positiv zudem und auch deutlich vom Autor herausgestellt: auch mit kleineren Beträgen lässt sich über die Jahre ein stattliches Vermögen anhäufen. Auch diesen Weg zeigt der Autor lesefreundlich und gut verständlich auf. Auch die rein technischen Fragen des "Wie" beantwortet Max Otte. Im Anhang finden sich Erläuterungen zu Finanzinformationen zum Lesen einer Kurstabelle und zu guter Letzt auch noch informative Seitenadressen zu Analysten und Brokern aus dem Internet. Fazit: ein sehr durchdachtes klar strukturiertes nachvollziehbares und praktisches Buch das zudem sehr gut lesbar ist. Bei der Lektüre stellt sich dann auch ein sehr seltenes Gefühl ein: "Warum nur... warum habe ich das Buch nicht schon vor Jahren in die Hand bekommen...?" --Horst-Joachim Hoffmann
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90 Prozent der Informationen über Wertpapiermärkte die täglich in Tageszeitungen Anlegermagazinen Investment-Newslettern
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90 Prozent der Informationen über Wertpapiermärkte die täglich in Tageszeitungen Anlegermagazinen Investment-Newslettern Ratgeberbüchern im Fernsehen und ganz besonders im Internet verbreitet werden sind Investmentpornografie: Informationen die nicht nur nutzlos sondern schädlich sind -- bestens geeignet die Nettorendite von Anlegerportfolios zu senken. Zu diesem vernichtenden Urteil gelangt der Autor in Souverän Investieren. Der Inhalt dieses Buches ist ein Abgesang ja eine Beerdigung erster Klasse für die gesamte Finanzbranche und räumt mit vielen unter Wirtschaftsjournalisten und Privatanlegern verbreiteten Missverständnissen auf. Der Autor selbst singt das in Mode gekommene Hohelied des passiven Investierens mithilfe von Indexanlagen. Doch im Gegensatz zu ähnlichen Veröffentlichungen der jüngsten Zeit bleibt der Verfasser den Beleg für die Überlegenheit dieser Strategie nicht schuldig. Ein wahres Trommelfeuer an Argumenten prasselt auf den von der logischen Beweisführung beeindruckten Leser nieder. Faktenreich und mit bissigem Charme nimmt der Autor in Souverän Investieren die populärsten aktiven Anlagestrategien unter die Lupe. Sein ernüchterndes Fazit: Diese Strategien weisen allesamt einen oder mehrere nicht haltbare Konstruktionsmängel auf. Das heißt sie basieren auf erstaunlich unrealistischen oft geradezu abenteuerlichen Annahmen. Weil diese Annahmen so wirklichkeitsfremd sind können die darauf basierenden Strategien nur zufällig aber nicht dauerhaft funktionieren. Warum so muss man sich angesichts dieser katastrophalen Leistungsbilanz der aktiven Leistungsstrategien fragen werden diese dann weiterhin von den Medien weltweit und tagtäglich neu propagiert? Antwort: Nicht deswegen weil diese Strategien funktionieren sondern weil diejenigen die sie propagieren von der Anwendung der Strategien durch Anleger profitieren. Die logische Schlussfolgerung in Souverän Investieren: Fast alles was die bekannten Finanzzeitschriften das Business-Fernsehen sowie praktisch das gesamte Internet laufend verkünden müsste wie jede Zigarettenschachtel einen Warnhinweis tragen: Achtung die Verwendung dieser Empfehlungen gefährdet Ihre finanzielle Gesundheit. Gegen den Angriff auf die Finanzgesundheit wirkt dieses Buch jedoch immunisierend. --Gerald Eckel
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Langsam aber sicher wird dem Thema Börse und Aktien auch in
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Langsam aber sicher wird dem Thema Börse und Aktien auch in Deutschland derselbe Stellenwert wie in den USA eingeräumt. Verständlich dass mit dem Boom an den Börsen ein Boom von Börsenratgebern einhergeht. Doch welcher ist der richtige? Genauso wie bei Aktien gilt es auf Qualität und bekannte Brands zu setzen. Seit vielen Jahren bringt die ZDF Wirtschaftsredaktion in der Sendung WiSo Wirtschaftsthemen zur Sprache. Nun gibt sie auch eine Einführung in die Börse in Buchform heraus. Der Titel Aktien - Fonds - Futures weist auf ein (zu-) breites Themengebiet hin. Seien es Aktien Anleihen Fonds oder Derivate in jedem Schwerpunkt werden dem Leser detailliert die Risiken und Chancen vorgestellt. Durch die Vielzahl von praktischen Tipps z.B. wo man günstige Transaktionspreise erhält und Warnungen kann der Leser die Ratschläge direkt umsetzen und mögliche Fehlerquellen ausschließen. Es ist zwar sicherlich richtig derivative Anlageformen in diesem Kontext zu erwähnen allerdings ist der noch etwas unerfahrene Anleger in diesem Feld wahrscheinlich überfordert. Sehr gelungen ist die Einführung in die Fundamental- und die Chartanalyse. Hier werden die wichtigsten Grundzüge auf anschauliche Weise Zug um Zug vorgestellt so dass der Anleger direkt damit beginnen kann diese auf seine Anlageentscheidungen bzw. auf sein schon bestehendes Portfolio anzuwenden. Den Spagat zwischen umfassender und erschöpfender Information zum Thema Börse einerseits und Verständlichkeit andererseits hat das WiSo-Autorenteam fast perfekt gemeistert. Einziger Wermutstropfen ist das fehlende aus anderen WiSo-Publikationen bekannte kleine Börsenlexikon. Fazit: Mit dem Ratgeber Aktien - Fond - Futures erhält der noch nicht so erfahrene Anleger ein gutes Hilfsmittel um über die Spielregeln der Börsen Bescheid zu wissen. --Oliver Satzger
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